Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Termine

Suche

Diesen Auftritt durchsuchen nach:


Erweiterte Suche
Zur Homepage von Dietmar Nietan, MdB
Liesel Koschorreck,  - Kompetenz mit Herz
Mitglied werden!
Wir sind auch auf Facebook
SPD-UB-Kreis Düren
Die Rote Plattform
Wir in NRW-SPD
SPD Bund
Dürener Bündnis
Stadt TV Düren
Dürener KULTURbetrieb


Hauptinhaltsbereich

Pressemitteilung:

Düsseldorf, 14. November 2011

Michael Groschek: Laumann und Röttgen versagen beim Mindestlohn

Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD
Zu dem sich abzeichnenden Kompromiss der CDU beim Mindestlohn erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:

Die sogenannte allgemeinverbindliche Lohnuntergrenze der CDU ist ein fauler Kompromiss. Der Fraktionsvorsitzende Karl-Joseph Laumann und der Landesvorsitzende Norbert Röttgen konnten sich mit ihren Vorschlägen zum Bundesparteitag offenbar nicht durchsetzen und sind vor der Kanzlerin eingeknickt. Wer von den Konservativen ein echtes Bekenntnis gegen Niedriglöhne erwartet hat, wird nun wieder einmal bitter enttäuscht.

Die beinahe stündlichen Kurzwechsel von Frau Merkel zeigen darüber hinaus, mit welcher Beliebigkeit die Christdemokraten in dieser zentralen Frage der Arbeitsmarktpolitik unterwegs sind. Die Wischi-Waschi-Lösung der CDU würde zu einem bundesweiten Flickenteppich führen und das Problem des unkontrollierten Lohndumpings nur unzureichend lösen. Der nun mit heißer Nadel gestrickte Kompromiss geht damit an der Realität in vielen Branchen meilenweit vorbei.

Es bleibt dabei: Wir brauchen einen allgemeinen, gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro pro Stunde. Dabei geht es nicht nur um die faire und angemessene Entlohnung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Der flächendeckende Mindestlohn ist schlichtweg eine Frage der Menschenwürde. Und nicht zuletzt bedeuten höhere Löhne auch eine stärkere Kaufkraft und höhere Steuereinnahmen.


Zum Seitenanfang