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Pressespiegel:

Düren, 09. Januar 2012
Dürener Nachrichten / Lokales / Seite 9

Vereine sind gegen den Verkauf der Birkesdorfer Festhalle

Bei Treffen von Vertetern von mehr als 40 Clubs aus dem Stadtteil werden kritische Fragen aufgeworfen. Warum nicht verpachten?
Festhalle Birkesdorf
Festhalle Birkesdorf

Düren. Über 40 Vertreter Birkesdorfer Vereine und die anwesenden Kommunalpolitiker sprachen sich jetzt bei einer Versammlung einstimmig für eine Verpachtung der Festhalle aus und damit gegen den von der Stadtratsmehrheit beschlossenen Verkauf.

Bei einem Verkauf bestehe keinerlei Einfluss und Kontrollmöglichkeit mehr seitens der Stadt, so ein Arguemnt. „Wir haben dann alles aus der Hand gegeben“, war die allgemeine Befürchtung der Teilnehmer. Bezirksausschussvorsitzender Peter Koschorreck (SPD) und der stellvertretende Vorsitzende, Rolf Peter Hohn (CDU), hatten zum Jahresabschluss eingeladen, um die Termine für 2012 abzustimmen und um über das wichtige Thema „Festhalle“ zu beraten.

Auch der jetzige Pächter, Ali Akbas, war mit seinem Team erschienen. Er stellte sich den teilweise kritischen Fragen der Vereine und zeigte guten Willen. Akbas erklärte, dass er eine langfristige Perspektive brauche, um bauliche Verbesserungen in der Halle durchzuführen und um das Restaurant regelmäßig zu öffnen. Sein Vertrag läuft Ende März 2012 aus.

Ein Vereinssprecher wies darauf hin, dass der Betrieb der Festhalle nur funktionieren könne, wenn die Stadt sie finanziell mit unterstütze: „Die Rurtalhalle Lendersdorf, Schloss Burgau und das Haus der Stadt werden von der Stadt nicht unerheblich subventioniert; weshalb nicht die Halle im größten Dürener Stadtteil?“, so die Frage der Anwesenden.

Auch wurde auf die bauliche Einheit von Sporthalle und Festhalle hingewiesen: ein Eingang, eine WC-Anlage und Garderobe für Besucher. Dies erschwere einen Verkauf und würde Nachteile für die zu einhundert Prozent ausgenutzte städtische Sporthalle bringen. Für den Bezirksausschussvorsitzenden Peter Koschorreck wäre eine Verpachtung zu erschwinglichen Konditionen für den Pächter und eine weitere mittelfristige Sanierung der Halle durch die Stadt die beste Lösung. Saniert worden sind bereits Dach und Heizung.



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